Internationales Jugendcamp, youngPOINTreformation und ein Planspiel – mit drei zentralen Projekten beteiligte sich die aej gemeinschaftlich am Reformationsjubiläum. In einem mehr als fünfjährigen Diskussions- und Arbeitsprozess zahlreicher Akteure entstanden drei unterschiedliche Formate und wurden erfolgreich realisiert. Dabei brachten junge Menschen ihren Blick auf das Leben, die Kirche und die Gesellschaft kreativ, lebendig und einladend ein und diskutierten dies mit anderen.

Von der Entwicklung erster Ideen über die Einsetzung der Projektgruppe Reformation im Jahr 2011 bis hin zur Realisierung ließen sich die Beteiligten bei Konzeption, Planung und Durchführung von folgenden Anliegen leiten:

  • Ein kirchen- und gesellschaftspolitisch bedeutsames Ereignis wie das Reformationsjubiläum kommt nicht ohne die Stimme der Jugend aus.
  • Die Potenziale der Evangelischen Jugend werden weithin sichtbar gemacht.
  • Es braucht Formate, die Beteiligung nicht nur ermöglichen, sondern die nur durch die Beteiligung Jugendlicher überhaupt entstehen. Jugendliche bringen sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten ein. Sie machen ihre Perspektiven, ihre Ideen für eine zukunftsfähige Kirche und Gesellschaft deutlich.
  • Die Bedeutung der Reformation für unsere Zeit kommt dabei zum Tragen.
  • Die einzelnen Projekte für sich befördern die thematische Arbeit der aej in den Handlungsfeldern entwicklungspolitische Bildung und Internationale Jugendarbeit, Inklusion und Europa über das Reformationsjubiläum hinaus.

Gelohnt hat sich das Engagement für die aej als Arbeitsgemeinschaft. Echte Gemeinschaft entstand. Der Geist der aej, Kirche zu gestalten und ein wesentlicher jugendlicher Player der Zivilgesellschaft zu sein, wurde konkret und greifbar. Diese Arbeitsgemeinschaft zeigte sich in ihrer Vielfalt, aus der Kraft und Kreativität geschöpft wurden. Aus unterschiedlichen Jugendarbeitskonzepten, Frömmigkeitsstilen und vielfältigen Formen des gelebten Glaubens wurde jugendlichen Fragen und ihren Perspektiven auf ein gutes Leben ein großer und beteiligungsorientierter Raum geboten – nicht nur theoretisch, nein, ganz praktisch. Ein gutes Stück Organisationsentwicklung für eine sehr heterogene Organisation.

Außerdem wurde dabei Inklusion konkret. Menschen mit und ohne Behinderung haben das Projekt mitgedacht und getragen. Vermeintliche Barrieren wurden überwunden.

Nicht zuletzt auch deshalb wurde das Projekt von den Beteiligten und den Besucher*innen als immense Bereicherung wahrgenommen. Wie der aej vielfach gespiegelt wurde, hat der youngPOINTreformation die Weltausstellung Reformation maßgeblich geprägt.

Die aej hat gezeigt, welche Potenziale in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit liegen. Das große Engagement von Jugendlichen und Mitarbeiter*innen, die beteiligungsorientierten Konzepte, gelebter Glaube in Verbindung mit praktizierter Verantwortung für das Leben, Einsatz zu zeigen und sich mit Freude zu erproben – das ist eine Mischung, die für eine zukunftsorientierte Kirche essentiell ist. Der youngPOINTreformation stärkt die Evangelische Jugend innerkirchlich und gesellschaftspolitisch im bundesweiten Kontext.

Den Auswertungsbericht „REFORMIERT EUCH!“ ist im aej-Infoportal verfügbar, zum Lesen und als Download  >>

Darum bitten wir mit dem instepping zu warten, bis der dryout beendet ist. Ihr merkt, wir sind am Putzen und wir haben gelernt: Der #youngPOINTreformation lebt von Anglizismen.

Heute hatten wir einen Visit vom Landeschurchamt der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die erst einmal versuchten, den youngPOINTreformation zu übersetzen. Es blieb eine mission impossible! Sie hatten einen shorten run-through im basement und dann einen fly im Giant Swing. Ihr merkt: Adventure! Adventure!

#Adventure! #missionImpossible #derGerät #evangelischeKirche #r2017 #cleaning #connection

On our seventh day for the World Reformation Exhibition, the team of the LWF Young Reformers joined the Sunday Worship at the famous Castle Church.

It was remembered on the 31st of October 1517, when Martin Luther nailed his 95 Theses to the door of this church. This act has begun the Protestant Reformation.

And today, as we celebrate the 500 years of Reformation, let us be reminded and thankful of this man who reminded us that the true treasure of the church is the gospel of Jesus Christ. And that our duty is to keep the light of the gospel at the center of whatever we do and wherever we go.

 by Edgar Segundo Toclo, Young Reformer from the Lutheran Church in the Philippines

EN: In this Summer, the Youth Gate – one of the seven gates prepared in Wittenberg for the World Exhibition Reformation – has the youngPOINTreformation. Visitors can find interactive spaces to reflect on issues such as faith, digital life, sustainability and the future of Europe, besides having a space for escalation on the top.
The space was thought and developed by the Association of Protestant Youth in Germany and Daniela Broda, responsible for the project, said that , as it is a temporary structure, all material used is recyclable or reusable. A young grupo is responsible for each week and between 19th and 23rd of July who is in charge is us, Youth of the Lutheran World Federation.

ES: Este verano, en la Puerta de la Juventud – una de las siete puertas que hay en Wittenberg para la Exposición Mundial de la Reforma – hay el Young Point Reformation. En el que los visitantes y las visitantes encuentran espacios interactivos para reflexionar sobre temas como la fe, la vida digital, la sostenibilidad y el futuro de Europa, además de contar con actividades de escalada en la cima del edificio.
El espacio fue pensado y desarrollado por la Asociación de la Juventud Protestante en Alemania (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland) y Daniela Broda, responsable del proyecto, dijo que, por ser una estructura temporal, todo el material empleado en la construcción es reciclable o reutilizable. Cada semana un equipo de personas jóvenes es responsable de la exhibición. Y entre los días 19 y 23 de julio quien está a cargo somos nosotros, juventud de la Federación Luterana Mundial.

DE: In diesem Sommer besteht das Tor der Jugend – eines der sieben Tore der Weltausstellung Reformation in Wittenberg – unter anderem aus dem youngPOINTreformation. Die Besucher können interaktive Module zu Themen wie Glaube, digitales Leben, Nachhaltigkeit und die Zukunft Europas finden. Auf dem Dach gibt es einen Klettergarten.
Der Raum wurde von der Evangelischen Jugend in Deutschland und Daniela Broda – verantwortlich für das Projekt – gedacht und entwickelt. Sie sagt, dass es sich um ein temporäres Project handelt, weshalb das gesamte Material nachhaltig und wiederverwendbar ist . Jede Woche ist eine Jugendgruppe verantwortlich. So sind zwischen dem 19. und 23. Juli Jugendliche des Lutherischen Weltbundes gastgebend.

By Eduardo Borchardt, Global Young Reformer from the Evangelical Church of the Lutheran Confession in Brazil

 

Lange haben wir uns nicht gemeldet, doch jetzt sind wir wieder da.

Am Freitag war ordentlich was los in Wittenberg, denn Joris war zu Gast und wir waren auch dabei.

Und am Samstag ging es schon um 6 Uhr in Bad Eilsen heiß her. 50 Leute machten sich mit dem Bus auf den Weg um uns zu besuchen und sich die Weltausstellung anzuschauen. Um 10:30 kam der Bus an und wir haben unsere Gäste mit einem deftigen Frühstück empfangen.

Auch die Band „10.000 reasons“ war nochmal zu hören.

Gegen 21:00 Uhr ging es dann wieder zurück nach Bad Eilsen.

Für uns war der Tag jedoch lange noch nicht vorbei. Bei uns stand noch das Lichterlabyrinth an. Wir mussten über tausend Kerzen zu einem Labyrinth mit einem Durchmesser von 13 Metern und einer Wegstrecke von 253 Metern anordnen. Doch der Anblick hat sich gelohnt!!!

Zum Schluss wollen wir euch noch einladen zu unserer KopfhöhrerDisko!!! Von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Morgenandacht, haben wir sofort durchgestartet, da wir heute mal keinen Geburtstag zu feiern hatten 😉 .

Denn heute hatten wir ein volles Haus! Über 300 Besucher schauten bei uns vorbei und alle hatten ordentlich was zu tun.

Am Nachmittag startete auch noch das Konzert der Band „10.000 reasons“, was einige Ohren auf lauschen ließ und viele Besucher heranlockte und zum mitsingen verleitete.

Dank des super Wetters, wurde der Hochseilgarten gut besucht.

Die Wartezeit kann mit unserer Slagline überwunden werden und man kann auch schon mal das klettern in tiefen Höhen üben 😉 .

Nach so einem teils doch stressigem Arbeitstag und wenn man sich den Feierabend eigentlich schon verdient hat, kommt noch das Aufräumen. Das funktioniert aber mit etwas Erfindergeist auch relativ schnell.

 

Nach getaner Arbeit eine Grillparty – für Viele der Abschluss eines gelungenen Tages.

Aber, weil das im youngPOINT-Gelände aus Brandschutzgründen nicht möglich ist, waren wir bei Zonkus Conkus (Nähe Gasthaus Ökumene/Altstadtbahnhof). Einfach als Gruppen anmelden und für wenig Geld schlemmen… Super lecker und auch vegetarisch.

Vielen Dank an Christian & Marcus

Wir haben die Pforten geöffnet.

Seit dem Himmelfahrtstag oder Männertag, wie man hier sagt, ist der youngPOINTreformation geöffnet. Fünf Stationen fragen: „Was ist dein Maß der Dinge?“ bzw. „Was führt zu einem guten Leben für alle?“

Nahezu 700 Besucher*innen waren am ersten Ausstellungstag vor Ort.

Offizielle Eröffnung ist am Samstagnachmittag.

Wir sprechen hier zwar vom Ritzen aber nicht vom Ritzen…

Es geht um die Baumstelen, die im Torraum Jugend stehen. Sie sind Symbol für das Labyrinth des Lebens. Jede*r muss sich ständig entscheiden: hier entlang oder besser dort?!

Aber die Baumstelen laden auch ein zum Ritzen. WIR haben uns jedenfalls verewigt.

Macht das doch auch!

Am besten mittwochs, den Mittwoch ist Ritz-Tag 😉